Mitmachaktion:

Melden Sie Beobachtungen und Funde von Schweinswalen

Die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) sammeln Schweinswalsdaten aus zwei unterschiedlichen Gebieten, in denen unsere einzigen heimischen Delfinverwandten besonders bedroht sind.

Schweinswale in der Nordsee
In der Wesermündung wurden in den vergangenen Jahren zur Fortpflanzungszeit vermehrt Schweinswale gesichtet. Es wird vermutet, dass die Tiere die flachen geschützten Gewässer zur Geburt ihrer Jungen aufsuchen. Schnellboote im Flachwasser stellen eine Gefahr für die langsam schwimmenden Mutter-Kalb-Gruppen dar. Um frühzeitig bei den Behörden Maßnahmen einleiten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte melden Sie Schweinswalsichtungen (wann, wo genau, wie viele, Verhalten?) an die GRD.

Schweinswal-Schutzprojekt Weser-Mündung:

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Schweinswale in der Ostsee
In der Ostsee lebt eine der weltweit am stärksten bedrohten Meeressäugerpopulation.
In der östlichen Ostsee sind Schweinswale sehr selten und durch den hohen Nutzungsdruck (insbesondere Fischerei) vom Aussterben bedroht. Vermutlich gibt es nicht einmal mehr 600 Tiere. Sie paaren sich nicht mit ihren westlichen Verwandten, von denen es in dänischen Gewässern noch wesentlich mehr Exemplare gibt. Tiere aus dieser westlichen Population halten sich in deutschen

Von Schweinswalen sieht man meist nicht
viel mehr als die Rückenflosse
(Foto: S. Koschinski)
Gewässern allerdings nur selten auf. Über die Gründe ist nicht viel bekannt. Sicherlich spielt die Stellnetzfischerei auf Dorsch und Plattfische auch hier eine wichtige Rolle. Um Daten über die Ostseeschweinswale zu sammeln, hat die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) ein Beobachtungsprogramm ins Leben gerufen.


Ergebnisse und Erfassungsbogen: