03.01.2008 - Ernüchternde Bilanz des "Jahr des Delfins 2007"
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- Eine Delfinart ausgestorben
- Weitere Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht
- Schutzabkommen für bedrohte Schweinswale zerstört
Das mit großem Mediengewitter eingeläutete "UN-Jahr des Delfins 2007" ist aus der Sicht der
Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben.
"Die Bilanz ist mehr als enttäuschend", so die GRD. Für die bedrohten Delfinpopulationen wurde kaum etwas
erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor,
so die knapp 600 in deutschen Gewässern heimischen Ostseeschweinswale, der Vaquita aus Mexiko oder die
etwa 100 vor Neuseeland lebenden nördlichen Hector-Delfine."
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30.11.2007 Vaquita steht kurz vor dem Aussterben
Der mexikanische Vaquita steht kurz vor dem Aussterben. Durch
Zählungen kann man sein Schicksal gut dokumentieren. Allein der
politische Wille zu seinem Schutz fehlt. Dies hat er mit dem
Ostsee-Schweinswal gemein, dessen Bestand allerdings weniger gut
dokumentiert ist.
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n-tv.de: Arsenvergiftete Fische in der Ostsee!!!

Symbol der Alchemisten für das Arsen
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Bis zu 1,3 Millionen Tonnen Munition schlummern als Altlast des Ersten und Zweiten Weltkrieges in
Nord- und Ostsee. Sprengungen sind aus Rücksicht auf Tiere wie Schweinswale oft zu heikel und viele
der gefährlichen Lagerstellen werden nur zufällig entdeckt. Kieler Toxikologen haben nun bei der
Analyse von Ostsee- Schollen einen rätselhaften Fund gemacht. Einige Fische wiesen eine zehnfach
über dem Richtwert liegende Arsen-Konzentration auf.
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Sieg für Delfinschützer: Regierung der Dominikanischen Republik verweigert Einfuhrgenehmigung für Delfine aus japanischer
Delfin-Treibjagd - Blamage für TUI-AG als Sponsor der UN-Kampagne „Jahr des Delfins“

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14.11.2007 – München | San Francisco – Die „Save Japan Dolphins Coalition“ freut sich über einen wichtigen
Etappensieg im Kampf gegen die jedes Jahr vor der japanischen Küste stattfindenden Delfinmassaker.
Zwölf während der Treibjagden lebend gefangene Große Tümmler dürfen nicht in die Dominikanische
Republik eingeführt werden. Die Delfine sollten in dem bei Punta Cana gelegenen Delfinarium „Ocean
World Adventure Park“ mit Kunststückchen das zahlende Publikum erfreuen.
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13.11.2007: Neues Informationsportal: Umweltgefahren durch Altmunition in Nord- und Ostsee

Korrodierte Grundmine mit herausbröckelndem TNT
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Zwischen 400.000 und 1,3 Millionen Tonnen Munition werden als gefährliches Erbe zweier Weltkriege am
Grund von Nord- und Ostsee vermutet. Auf einem ganztägigen Symposium von NABU, Gesellschaft zur Rettung
der Delphine GRD und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM über neue Methoden zur
Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee hatten Experten am 19. Oktober 2007 in Kiel bestätigt,
dass eine schadlose Beseitigung von Rüstungsaltlasten im Meer auch ohne Sprengung möglich ist.
Zusammenfassungen der Vorträge und Präsentationen einschließlich der Ergebnisse der Diskussion
sind jetzt unter www.NABU-Meeresschutz.de zu
finden. Damit steht Interessierten erstmals im Internet ein umfassendes Informationsangebot über
Umweltauswirkungen von Altmunition im Meer und deren umweltfreundliche Beseitigung zur Verfügung.
Ergänzt wird die Darstellung um spezielle Informationen und Fragestellungen zur Rüstungsaltlast
„Kolberger Heide“ in der Kieler Außenförde.
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01.11.2007: Der mysteriöse Tod der Ostsee-Schweinswale | Bereits fast 60 tote Tiere | Dreimal mehr Todfunde als noch vor zehn Jahren

Gestrandeter Schweinswal
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Bis Anfang August wurden an der Ostseeküste vor Mecklenburg-Vorpommern 20 tote Schweinswale gefunden -
Ende Oktober waren es bereits 54. Zusammen mit den Funden in Schleswig-Holstein sind es in diesem Jahr
bereits fast 60 tote Tiere. Ein trauriger Rekord. Er liegt um das Dreifache höher als noch vor zehn Jahren.
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Oktober 2007 – Erdbeben zerstört Meeresschutzzentrum in Peru-Paracas - Hilfe für Wiederaufbau
und Fortführung der Delfinschutzarbeit dringend benötigt!

dolphin-centre

"PIECES for PARACAS"
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Unter dem Motto "PIECES for PARACAS" startet die Spendenaktion für den Wiederaufbau des bisher
so erfolgreichen Delfinschutzprojekts in Peru-Paracas, das durch das
Erdbeben gegen Ende August in seinen Grundfesten erschüttert wurde.
Stück für Stück möchten wir wieder zur Normalität zurückkehren:
- mit funktionierenden Schulen, in denen Meeresökologie einen besonderen Stellenwert einnimmt,
denn die Schüler sind die Entscheidungsträger von morgen
- mit der Fortführung der Beobachtungen unserer mittlerweile so bekannten
Paten-Delfine
und der Ausweitung ihres Schutzes (und ihrer Beliebtheit)
- und mit dem Wiederaufbau (Stein für Stein) des Meeresschutzzentrums und damit der weiteren
Information der Öffentlichkeit und Einbeziehung in den Delfinschutz
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23.10.2007 - Schriftsteller und Journalist Horst Samson gewinnt Lyrik-Wettbewerb „Das schönste Delfingedicht“
Fast 900 Autoren und Autorinnen nahmen an Wettbewerb teil

Horst Samson
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Den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs „Das schönste Delfingedicht“ erhält der Schriftsteller und
Journalist Horst Samson aus Neuberg (eine Reise für zwei Personen zur Walbeobachtung nach Teneriffa).
Der im deutschsprachigen Raum erstmals durchgeführte Wettbewerb war eine Sonderaktion zum „UN-Jahr
des Delfins“ der Zeitschrift DAS GEDICHT (Anton G. Leitner Verlag) und der Gesellschaft zur Rettung
der Delphine e. V. (GRD) mit freundlicher Unterstützung von REWE-Touristik, Abteilung für Umwelt und
Nachhaltigkeit, die den ersten Preis zur Verfügung stellte.
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zum Gedicht...
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25.08.2007: Virus tötet Delfine - spanische Behörden befürchten Epidemie:

Toter Stenella
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Valencia | Spanien: Ein Virus bedroht Delfine und andere Meeressäuger im Mittelmeer. Veterinäre
stellten den gefährlichen Erreger bei mehreren Kadavern fest, die in den vergangenen vergangenen
Wochen an spanische Strände bei Valencia gespült wurden.
Veterinäre haben das Virus bei mehreren Streifendelfinen, auch Blau-Weiße Delfine
(Stenella coeruleoalba) genannt, entdeckt, die in den vergangenen Wochen an spanischen Stränden
gefunden wurden. Entlang der Küste von Valencia im Osten von Spanien wurden bereits mehr als 35
tote Delfine angeschwemmt. In der angrenzenden autonomen Gemeinschaft Murcia werden ebenfalls tote
Delfine angeschwemmt.
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24.08.2007: 80 Prozent weniger Delfine in der Biskaya:

80 Prozent weniger Delfine
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In der Biskaya haben Wissenschaftler des Biscay Dolphin Research Programme (BDRP), einem Projekt der
Organisation Marinelife, in diesem Jahr 80 Prozent weniger Delfine gesichtet als noch im Vorjahr.
Beobachtet wurden drei dort verbreitete Arten - Großer Tümmler, Gemeiner Delfin und Streifendelfin.
Seit 13 Jahren überwacht das BDRP-Projekt das Gebiet auf einer Route von Bilbao, Spanien bis Portsmouth,
England.
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16.08.2007 - Zirkusprojekt der Pumuckels war ein großer Erfolg | Artistik für den Schutz der Delfine:


"Die Pumuckls" in Aktion
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"Die Pumuckls" aus der Betreuung der Philipp-Keim-Schule in Diedenbergen hatten zusammen mir ihren
Erziehern schon seit langem ein Artistenprojekt vorbereitet. Anlässlich des "Jahres des Delfins"
haben die Kinder die Freude am Bewegen, ihrer Spontaneität und Kreativität mit der Lebensfreude der
Delfine in Zusammenhang gebracht.
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03.07.2007: NABU, GSM und GRD bezweifeln Ungefährlichkeit von Kampfmittelaltlasten:

Sprengung einer Seemine
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Die drei Naturschutzverbände Naturschutzbund NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere
(GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) reagieren deutlich kritisch auf eine
Medieninformation des Ministeriums für Ländliche Räume (MLUR) vom 3. Juli 2007, in der aktuelle
Untersuchungsergebnisse von Wasser- und Sedimentproben angeblich belegen sollen, dass von den 90
Torpedosprengköpfen und Seeminen vor Heidkate keine Gefahr für die Meeresumwelt ausgeht.
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21.06.07 - Sonderaktion zum "UN-Jahr des Delfins 2007" - Delphin-Brunnen
unterstützt weltweite Delfinschutzprojekte:

Sonderaktion zu Gunsten der GRD
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Die auf Zimmerbrunnen spezialisierte Firma
Delphin-Brunnen aus Nesselwang, startet zum "Jahr des
Delfins 2007" eine Sonderaktion zu Gunsten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine aus München
(GRD): Beim Erwerb eines Zimmerbrunnens vom Modell "Delphin" zum Preis von 198,00 € inkl. MwSt.
und Versand, erhält jeder Käufer eine Delfinpatenschaft im Wert von 50,00 €.
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Verheerende Meeresschutz-Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission, Bundeskanzlerin
Angela Merkel und Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (v.l.n.r.)
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"Die EU opfert das Leben in den Meeren auf dem Altar der Wirtschaft und Fischereilobby", kommentiert
die GRD die von Umweltorganisationen und Parteien wie Bündnis 90/Die Grünen gleichermaßen scharf
kritisierte Meeresschutz-Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. So ist die EU vor der Wirtschafts-
und Fischereilobby eingeknickt und ließ alle Gelegenheiten verstreichen, sich auf einen nachhaltigen
und umfassenden Meeresschutz zu verpflichten. Die Verantwortung dafür trägt nicht zuletzt die Bundesregierung,
die während der EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel beim Meeresschutz kläglich versagt hat.
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Toter Schweinswal mit Backstein an der Schwanzflosse am Ostseestrand gefunden!

Fund bei Damp (Eckernförde)
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Ein erschreckender Fund wurde am 20. Juni mittags bei der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere
(GSM) gemeldet. Am Fischlegerstrand bei Damp (Eckernförde) an der Ostsee wurde ein toter Schweinswal
in Höhe Campingplatz Koralle angespült, an dessen Schwanzflosse ein Backstein gebunden war!
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Auf der Suche nach den „Weser-Walen“

Segelyacht „Paloma“

Sie sind wieder da...
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Seglerlegende Rollo Gebhard setzt sich für die bedrohten Schweinswale in der Weser ein.
Am 10. Juni 2007 startete in Bremerhaven ein Aktionsboot der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD),
um in der Weser nach den scheuen Schweinswalen zu suchen. Mit an Bord: Rollo Gebhard, dreifacher
Weltumsegler und Gründer der GRD, GRD-Biologin Denise Wenger und Holger Jureczko, Skipper der 11 m
langen Segelyacht „Paloma“. Mit der Aktion will die GRD auf das Vorkommen der Wale in der Weser
aufmerksam machen und die Bevölkerung zur Unterstützung aufrufen.
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3. Mai 2007 - Delfinschützer siegen erneut vor Gericht gegen Bush-Regierung

Harte Anforderungen an das gesetzlich geschützte Dolphin Safe Label für Dosenthunfisch bleiben in Kraft
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Bereits zum vierten Mal ist die US-Regierung vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, die strikten
US-Gesetze für die Einfuhr von „delfinsicher“ gefangenem Dosenthunfisch zu lockern. Die Entscheidung
der Richter des Bundesberufungsgerichts, U.S. Ninth Circuit Court of Appeals, war einstimmig. „Dies ist
ein großer Sieg für den Delfinschutz und für das Dolphin-Safe-Thunfisch-Logo, dem die Verbraucher
damit weiterhin vertrauen können“, betont David Phillips, Leiter des Meeressäugerprogramms des Earth
Island Institute (EII), einer der klageführenden Umweltorganisationen.
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4. April 2007 - US-Kriegsmarine bedroht gefährdete Schweinswale im Namen der Terrorabwehr

(Foto-Copyright US Navy)
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Ein Zerstörer und ein Kreuzer der US-Kriegsmarine sollen den
G8-Gipfel in Heiligendamm seeseitig sichern. Die beiden Schiffe haben
zur U-Bootortung das für Wale tödliche taktische Mittelfrequenz-Sonar
AN/SQS53C an Bord. Nach Gebrauch dieses Sonars kommt es regelmäßig zu
Massenstrandungen von Walen. Auch Schweinswale sind betroffen.
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12.03.2007 - Suche nach Erdgas durch die Firma Wintershall AG...

(Foto: U. Karlowski)
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...auf der Doggerbank bedroht Nordsee-Schweinswale und ihren Nachwuchs. Die sensiblen Meeressäuger
können durch die mit der Exploration verbundenen massiven Schallemissionen schwer geschädigt und zumindest
zeitweise aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben werden. Die verwendeten Druckluftkanonen erzeugen
Schalldruck-Spitzen von 263 dB. Von April bis September erfolgt alle 7 Sekunden ein Knall, und das
ausgerechnet zur Fortpflanzungszeit. Das 2300 km² große Untersuchungsareal umfasst auch Teile des FFH
Schutzgebietes "Doggerbank".
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Tempolimit für Pottwale.

(Foto: S. Koschinski)
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Die Spanische Regierung verhängt zum Schutz von Walen in der Straße von Gibraltar ein Tempolimit für Schiffe.
Diese für Europa beispiellose Entscheidung soll in der viel befahrenen Wasserstraße Kollisionen schnell
fahrender Schiffe mit den dort lebenden Pottwalen verhindern.
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5. Februar 2007 Schweinswale verhungern aufgrund von Überfischung und Klimawandel.
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In den letzten Jahren werden vermehrt verhungerte Schweinswale an den schottischen Küsten angespült.
Bereits ein Drittel der Todfunde aus dem Frühjahr zeigt deutliche Zeichen von Unterernährung.
Schweinswale fallen der Klimaerwärmung und Überfischung zum Opfer.
1,4 Grad Temperaturerhöhung führte zum Abwandern der Bestände. Die Industriefischerei dezimierte den
Bestand zusätzlich durch jährliche Fangmengen von über 1 Mio t.
Aus ihnen werden Futterpellets für
Fischfarmen hergestellt.
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Januar 2007 japanische Supermarktkette Okuwa stellt Verkauf von Delfinfleisch ein.
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Auschlaggebend für diese Entscheidung waren Untersuchungen zum Quecksilbergehalt in Delfinfleisch.
Zwar ist schon länger bekannt, dass Delfin- und Walfleisch aufgrund der hohen Konzentration von
Umweltgiften
für den menschlichen Verzehr "ungeeignet" ist.
Doch die japanische Regierung hält es immer noch nicht für nötig, vor dem Verzehr zu warnen.
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22. Januar 2007 Thunfisch am Ende - Thunfischgipfel ergebnislos
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Der "Thunfischgipfel" in Kobe (Japan) endete ergebnislos. Fazit: Der politische Wille zur Sicherung der Bestände fehlt.
Der Rote Thunfisch oder Blauflossenthunfisch zählt zu den am stärksten
überfischten
Fischarten der Weltmeere. Durch die Übernutzung der Bestände und zu große Flottenkapazitäten geht für Millionen Menschen
unaufhaltsam aber sicher eine wichtige Einkommens- und Nahrungsquelle für immer verloren.
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14.Dezember 2006: Ein erster Erfolg: Munitionssprengungen in der Kieler Bucht ausgesetzt!
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Als einen "ersten Erfolg, dem nun konkrete Schritte folgen müssen", bezeichnen NABU, GRD und GSM die schnelle und
erfreuliche Entscheidung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums,
Munitionssprengungen
erst einmal auszusetzen. Die Verbände hatten gegen die Sprengungen protestiert, da von ihnen in einem weiten
Umkreis eine erhebliche Gefahr von Verletzungen und Hörschäden für Schweinswale ausgehen. Besonders gefährdet
ist der östliche Ostseebestand von nur noch 600 Tieren. In der Kieler Bucht wird ein Überwinterungsgebiet vermutet.
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